Ihr Strafverteidiger in Bielefeld

Rechtsanwalt in Bielefeld Ralf Kaiser

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Strafverteidigung in Bielefeld, Detmold, Herford, Gütersloh, Minden, Paderborn, Lemgo, Bad Salzuflen, Verl, Bünde, Lage, Bad Oeynhausen, Rheda-Wiedenbrück, Borgholzhausen, Halle, Steinhagen, Osnabrück, Versmold, Delbrück, Melle

Im Bereich des Sexualstrafrechts treten Sexualdelikte wie "Sexueller Missbrauch von Kindern" (§ 176 StGB) nebst Qualifikationen, "Sexuelle Nötigung" und "Vergewaltigung" (§ 177 StGB), "Verbreitung, Erwerb und Besitz kinderpornographischer Schriften" (§ 184 b StGB) und "Verbreitung, Erwerb und Besitz jugendpornographischer Schriften" (§ 184 c StGB) mit am häufigsten auf, jedenfalls nach meiner Erfahrung. Insbesondere übernehme ich zunehmend die Verteidigung von Beschuldigten, bei denen man aufgrund einer Hausdurchsuchung im Rahmen eines schon bereits einige Zeit vor der Durchsuchung bestehenden Ermittlungsverfahrens wegen Besitzes, Erwerbs und Verbreitens von Kinderpornografie auf deren Laptops, Desktop-PCs, Notebooks, USB-Sticks, Smartphones, HDDs, CDs, DVDs etc. kinderpornographische Dateien (vor allem Fotos und Filme) gefunden hatte. In einigen meiner Mandate hatten Beschuldigte gar Terrabyte (sprich mehrere Millionen) von kinderpornografischen Filmen und Fotos auf ihren Datenträgern. Der Ursprung dieser Ermittlungen war vielfältig: Entweder fand man die IPs der beschuldigten Nutzer von kinderpornographischen Internetseiten anhand der LOG-Daten (z.B. konnte die Polizei das, wenn sie einen Server oder Anbieter kinderpornografischer Dateien dingfest machen und so auch die LOG-Daten von Usern sichern konnte, die auf die KiPo-Seite zugegriffen hatten) und brauchte dann nur noch die jeweiligen Internetprovider anzuschreiben, um die Anschlussinhaber zu identifizieren. Oft fragt man sich dann auch, warum die jeweiligen Anbieter von Internetanschlüssen die IPs so lange vorrätig halten konnten, wo es doch zurzeit keine Vorratsdatenspeicherung in Deutschland gibt....Im Bereich des Besitzes, Erwerbs und Verbreitens von Jugendpornografie (§ 184 c StGB) sind beispielsweise viele Nutzer von ICQ-Accounts aufgefallen, die über ICQ (z.T. bis 2008 zurück) in der Vergangenheit jugendpornographisches Material im Rahmen von Chats ausgetauscht hatten. Ein Hauptbeschuldigter wurde da von der Polizei "geschnappt". Bei diesem fand man dann alle Nutzerdaten, mit denen er je gechattet und kinder- oder jugendpornografische Dateien ausgetauscht hatte. Sodann brauchte die Polizei die weiteren Beschuldigten dann nur noch über die Internetprovider zu identifizieren.